Die Gerüchteküche fing gerade erst an zu brodeln: Sechs Millionen Euro im Jahr soll Moderator Thomas Gottschalk durch den Wechsel zur ARD verdienen - viermal so viel wie beim ZDF. Dies berichtete das "Manager Magazin". Doch jetzt schaltet sich der Anwalt des Entertainers ein: Die Angaben zu Gottschalks Jahresgehalt "entbehren jeglicher Grundlage".
Nach mehr als 20 Jahren hatte Gottschalk die Moderation der Kultsendung "Wetten, dass..?" beim ZDF aufgegeben. Ab Januar 2012 moderiert der 61-Jährige eine Vorabendsendung im Ersten. Wie das "Manager Magazin" vermeldete, soll sich dieser Wechsel für Thomas Gottschalk auch finanziell lohnen: Ein Gehalt von sechs Millionen Euro im Jahr soll die ARD dem deutschen Star-Entertainer zahlen. Beim ZDF lag sein Jahresverdienst bei rund 1,5 Millionen Euro.
Einen Grund für das hohe Gehalt sah man beim "Manager Magazin" darin, dass Gottschalk künftig häufiger vor der Kamera stehen werde. Viermal die Woche soll er mit prominenten Gästen über das aktuelle Zeitgeschehen plaudern. Beim ZDF hatte der Entertainer lediglich sechs bis acht Produktionen im Jahr.
Durch seinen Anwalt dementiert der Moderator nun jegliche Angaben zu dem vermeintlichen Mega-Verdienst. Der Sender ARD wollte dem "Manager Magazin" ebenfalls nicht bestätigen, dass sich das Jahresgehalt Gottschalks auf sechs Millionen Euro belaufe - schließlich gebe es derzeit noch keinen gültigen Vertrag.
Mit einem Sendeplatz unmittelbar vor der Tagesschau soll der Moderator vor allem junge Leute vor den Fernseher locken. Die ARD versucht mit der Sendung eine Verjüngungskur und probiert dazu ein neues Sendemodell aus: Die Fernsehzuschauer sollen sich über Twitter, Facebook und Skype an der Diskussion beteiligen können. Auf ein Studiopublikum wird verzichtet. Nach dem Dementi über Gottschalks Gehalt bleiben nur Spekulationen, wie viel sich der Sender den beliebten Entertainer kosten lassen wird.
(Quelle: gmx.net/papimamikind-news.blogspot.com)
