Einmal wurde die gebürtige Kärntnerin gehört, später von einer Bäuerin und schließlich von einem Hochstand aus gesehen. Und zur Tierkommunikatorin Franziska Matti "sagte" Yvonne, dass sie noch Angst habe, weil sie vor ihrer Flucht dreimal in vier Tagen gehandelt und transportiert worden sei, so Britta Freitag von Gut Aiderbichl zur APA.
Schon kurz nachdem der Helikopter das bayerische Zangberg im Landkreis Mühldorf wieder verlassen hatte, gab es laut Aiderbichl- Homepage "eine atemberaubende Entdeckung": Yvonne sei kurze Zeit zuvor an einer Stelle gewesen, wo die Suchtrupps den Wald durchkämmt haben. Das Rindvieh hatte einen Zaun gerammt. "Unser Spurenleser Heino erklärte, dass die Bruchstelle am Zaunpfahl weniger als eine Stunde alt sein müsste." Da habe man Yvonne zwar gehört, aber noch nicht gesehen, so Freitag. Und: Die Kuh ist nun wieder in dem Wald, wo sie sich schon am Anfang ihrer Flucht versteckt hatte.
Fürs Wochenende wurde die Devise "Ruhe" ausgegeben. Zum einen sollten die vielen Helfer einmal verschnaufen können, zum anderen wolle man Yvonne nicht mit ständig neuen Aktionen verunsichern. Nur der Mann mit dem Betäubungsgewehr, der Gutsverwalter und die Beobachter bleiben vor Ort.
(Quelle: APA/epa)
