20 August 2011

Kuh Yvonne ist wieder da

Yvonne ist wieder da: Nachdem am Donnerstag früh selbst ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera nicht einmal ein Schwanzzipfel der untergetauchten Kuh aufspüren hatte können, gab es im Lauf des Tages dann gleich drei Erscheinungen.











Einmal wurde die gebürtige Kärntnerin gehört, später von einer Bäuerin und schließlich von einem Hochstand aus gesehen. Und zur Tierkommunikatorin Franziska Matti "sagte" Yvonne, dass sie noch Angst habe, weil sie vor ihrer Flucht dreimal in vier Tagen gehandelt und transportiert worden sei, so Britta Freitag von Gut Aiderbichl zur APA.
Schon kurz nachdem der Helikopter das bayerische Zangberg im Landkreis Mühldorf wieder verlassen hatte, gab es laut Aiderbichl- Homepage "eine atemberaubende Entdeckung": Yvonne sei kurze Zeit zuvor an einer Stelle gewesen, wo die Suchtrupps den Wald durchkämmt haben. Das Rindvieh hatte einen Zaun gerammt. "Unser Spurenleser Heino erklärte, dass die Bruchstelle am Zaunpfahl weniger als eine Stunde alt sein müsste." Da habe man Yvonne zwar gehört, aber noch nicht gesehen, so Freitag. Und: Die Kuh ist nun wieder in dem Wald, wo sie sich schon am Anfang ihrer Flucht versteckt hatte.
 
Am Nachmittag meldete sich dann eine Bäuerin, die Yvonne beim genüsslichen Grasen auf einer Wiese beobachtet haben will. "Als wir hinkamen, war sie schon wieder im Wald." Und in der Abenddämmerung wurde sie von einem Hochstand noch einmal gesehen, aber auch da war das scheue Tier bereits wieder im Dickicht abgetaucht, als die Kuhfänger zur Stelle waren. Ein neuerlicher Hubschrauber- Flug am Freitag früh darf dann unter "außer Spesen nichts gewesen" verbucht werden.
Fürs Wochenende wurde die Devise "Ruhe" ausgegeben. Zum einen sollten die vielen Helfer einmal verschnaufen können, zum anderen wolle man Yvonne nicht mit ständig neuen Aktionen verunsichern. Nur der Mann mit dem Betäubungsgewehr, der Gutsverwalter und die Beobachter bleiben vor Ort.


(Quelle: APA/epa)