Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration, traf am Montagvormittag Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Erich Schwärzler im Landhaus in Bregenz. VOL.at sprach mit dem jungen Politiker über seine Migrationspolitik und seine Ideen und Maßnahmen zur erfolgreichen Integration von Ausländern.
Staatssekretär Kurz strich nach einem Gespräch mit Sausgruber und Schwärzler die Vorbildrolle Vorarlbergs im Umgang mit dem Migrationsthemen heraus: „In Vorarlberg gibt es seit Jahrzehnten schon sehr gute Integrationsbemühungen. Vorarlberg ist definitiv ein Vorreiter- Bundesland, in dem sehr viel Sinnvolles passiert. Besonders heraus streichen kann man hier das Integrationsleitbild, welches vorbildhaft auch für andere Bundesländer sein kann.“
Anfang Juli präsentierte Kurz seinen Maßnahmenkatalog für sein Ressort. Die sieben Themenbereiche, in die der Katalog gegliedert ist, reicht von Zuwanderung und Sicherheit über die Arbeitslosenquote von Migranten bis hin zur Kostenbelastung im Wohnbereich und der Geburtenrate. Kernpunkte aus dem Expertenpapier wollte Kurz keine hervorheben. „Es ist schwierig bei 20 Maßnahmen zu sagen, was die Kernpunkte sind. Es sind all diese 20 Maßnahmen sinnvoll und richtig. Alle sieben Themenbereiche im Maßnahmenkatalog sind für das Thema Integration wesentlich und für alle Themenbereiche gibt es Vorschläge, wie man Integration verbessern kann,“ erklärt Kurz
Kurz kann, trotz allen schwierigen Diskussionen rund um das Thema Migration, auch viel Positives der Thematik abgewinnen. Kurz dazu: „Ich glaube, was unseren Wirtschaftsstandort betrifft und die Frage der Mehrsprachigkeit, sind Migration bzw. Menschen mit Migrationshintergrund natürlich etwas, was auch dem Land Österreich sehr viele Chancen bietet.“
JVP Vorarlberg nutzt Gesprächsmöglichkeit
Auch ein Zusammentreffen mit der Jungen ÖVP Vorarlberg stand beim heutigen Besuch für den Staatssekretär auf dem Programm. Bei einem Mittagessen diskutieren die Vertreter der ÖVP- Jugendorganisation mit ihrem Bundesobmann über sein neues Amt und die für Ihn damit verbundenen Veränderungen. Bestimmendes Thema waren auch hier Integrationsfragen.
(Quelle: vol.at)